Reisebericht 2015

Japan Reisebericht Mai 2015

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Vorwort

Nach meiner ersten Japanreise 2014 war meine Neugierde eigentlich erst einmal befriedigt und obwohl ich zwar grundsätzlich mir vorstellen konnte noch einmal dort hin zu reisen, plante ich dies für die nähere Zukunft erst einmal nicht ein. Doch dann kam alles anders und genau 1 Jahr später bin ich meine nächste Japan Reise angetreten :D.

Meine neuen Erkenntnisse  und Erfahrungen möchte ich euch natürlich nicht vorenthalten. In meinem letzten Bericht 2014 habe ich schon vieles erörtert worauf ich dieses mal nicht genauer eingehen werde. Daher solltet Ihr auch auf jeden fall den Bericht 2014 durchlesen, da dieser viele Informationen beinhaltet die zum planen einer eigenen Japan Reise sehr hilfreich sind. Natürlich werde ich in diesem Bericht einiges ergänzen.

Auch wird dieser Bericht allgemein einen anderen Stil haben. Ich werde den Bericht nicht nach meinem Reiseablauf runter schreiben sondern werde lediglich auf die Highlights eingehen.

 Reiseplanung

Ich habe dieses mal entschieden neben Tokio und einen Tagesausflug nach Nikko auch einige Tage in Kyoto zu verbringen. So habe ich meinen Flug und das Hotel nicht separat gebucht sondern habe mich für ein Angebot auf Opodo entschieden. Ich musste das Hotel jedoch nicht für diese Gesamte Reisedauer nehmen. Das Hotel in Kyoto habe ich dann zusätzlich über Booking.com gebucht.  Wo Ihr eure Reise bucht ist euch letztendlich selbst überlassen. Ich habe mich in diesem Fall jedoch für opodo entschieden, da das Hotel Niwa Tokyo dort mit Flug genauso viele gekostet hat, wie bei anderen Anbietern nur das Hotel ohne Flug. Das hängt wahrscheinlich damit zusammen das einige Reiseveranstalter für bestimmte Hotels spezielle Konditionen anbieten können. Vergleichen macht also sinn.

Meine Reiseroute führte mich nach den ersten 7 Tagen in Tokyo weiter mit dem Shinkansen nach Kyoto und nach weiteren 4 Tagen in Kyoto wieder zurück nach Tokyo, wo ich mir für die letzte Nacht ein weiteres Hotel gebucht hatte.

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In einer Excel Liste habe ich bereits die Gesamte Reise durchgeplant und immer wieder optimiert 😀

Natürlich kann man auch direkt in der nähe von Kyoto über den Kansai International Airport zurück nach Deutschland fliegen, aber solche Änderungen konnte ich bei meinem Reiseanbieter nicht vornehmen. Das fand ich aber nicht weiter schlimm. Denn wenn man eine Reise von Tokio nach Kyoto plant macht es sowieso sinn sich den Japan Rail Pass zu besorgen.  Mit diesem kann man die Strecke bequem und schnell in nur 138 Minuten abfahren.

Japan Rail Pass

An dieser Stelle möchte ich kurz auf den Japan Rail Pass eingehen also können diejenigen die sich diesbezüglich bereits informiert haben, diesen Teil überspringen.

Der Japan Railpass ist ein Zug Ticket mit dem man praktisch durch ganz Japan fahren kann. Allerdings kann man damit nur die JR (Japan Railway) Lines nutzen mit Ausnahme der Metro und der Shinkansen Nozomi Schnellzüge.  Man bekommt den Pass wahlweise für 7 , 14 oder 21 Tage. Man bekommt ihn auch nur außerhalb von Japan da dieser nur für Ausländer angeboten wird. Voraussetzung für den Rail Pass ist also eine Einreise als Tourist. Kaufen kann man ihn bei Reiseveranstaltern, Reisebüros oder online Shops. Ich habe Ihn mir auf folgender Seite bestellt ( https://www.der-japan-rail-pass.de ), aber Ihr könnt ihn natürlich dort bestellt wo ihr Lust habt . Ich möchte keine Schleichwerbung machen aber der Kauf des Passes hat dort reibungslos funktioniert .  Man sollte sich aber klar machen das man nur den Gutschein für den Railpass kauft. Den eigentlichen Railpass bekommt man gegen den Gutschein im Japan Railway Center, zum Beispiel direkt im Flughafen Narita. Dort gibt man auch an ab wann der Railpass aktiviert werden soll.  In meinem Fall war es  zum Beispiel ein 7 Tage Pass und ich wollte Ihn erst nach 1 Woche nutzen, da ich Ihn in Tokyo eigentlich kaum benötigt habe. Das erste nutze ich Ihn dann für meinen Tagesausflug nach Nikko. Ein Tag später ging es mit dem Railpass nach Kyoto und dann nutzte ich Ihn bei jeder Gelegenheit, sowie auch am Abreisetag aus Tokio um mit dem Narita Express zum Flughafen zu fahren.

Gutschein

So sieht der Japan Rail Pass Gutschein aus

Wenn Ihr euch nicht sicher seid ob Ihr den Railpass für eine Strecke nutzen dürft, fragt einfach die Beamten die an den Kleinen Büros neben den Schranken stehen die zum Bahngleis führen. Wenn Ihr mit dem Shinkasen fahren möchtet macht es auch sinn sich einen Platz zu reservieren.

Reiseantritt

Reiseantritt war am 13 Mai 2015 wieder am Düsseldorfer Flughafen mit ANA (All Nippon Airways). Der Flug war wie im letzten Jahr bereits sehr angenehm bis auf die Tatsache das ich dieses mal nicht am Notausgang sitzen durfte und es schon ein wenig eng war mit meinen 1,86 m.  Nach ca. 11,5 Stunden sind wir dann am 14 Mai in Tokio gelandet.

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Unterwegs wieder fleißig Filme geschaut 🙂

Am Flughafen in Tokyo im Japan Railway Center schnell den Rail Pass Gutschein gegen den Railpass getauscht, Aktivierungstag festgelegt und noch ein Ticket für den Narita Express gekauft der mich bequem nach Tokio transportiert hat .

Aufenthaltsort und erster Abend

Die ersten 7 Tage übernachtete ich wie oben bereits erwähnt im Hotel Niwa (ein tolles Hotel) im Stadtteil Suidobashi . Als ich eincheckte war mein online gemietetes Mobiles Modem auch schon angeliefert ( Details siehe Reisebericht 2014).

Der Stadtteil und die Lage des Hotels ist wirklich erstklassig. Die Verbindungen sind sehr gut. Nachtschwärmer sollten sich jedoch lieber etwas in Shinjuku, Shibuya oder halt dort suchen wo es Nachtleben gibt. In Suidobashi gibt es den Tokyo Doom mit seinem Riesen Baseball Stadion dem kleinen Freizeitpark drum herum und La Aqua Spa Onsen.  Als ich den ersten Abend dort mich auf  die Socken gemacht habe um die Gegend so erkunden sind mir plötzlich scharen von Menschen entgegen gekommen.  Ich bin den Menschenmassen entgegen gelaufen und dabei fielen mir die Giants Trikots auf. Kurze Zeit später landete ich auch schon vor dem Baseball Stadion wo wohl gerade ein Spiel zu ende gewesen ist. Wenn ich mich nicht für dieses Hotel entschieden hätte, wäre ich wohl nie dort vorbei gekommen . Aber es war ziemlich interessant.

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Nach dem Baseball Spiel

 

Asakusa  / Sanja Matsuri

Ich erkundigte mich im Vorfeld ob in der Zeit in der ich in Tokio sein werde irgendwelche Feste oder Veranstaltungen stattfinden werden. So erfuhr ich über Japan-Guide.com von dem Sanja Matsuri Fest im Stadtteil Asakusa. Nach einem kleinen Abstecher nach Akihabara 😀 (was auf dem Weg dorthin lag) begab ich also nach Asakusa zum Sanja Matsuri.

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Da ich 2014 schon in Asakusa gewesen bin standen in meinem Fokus eigentlich andere Stadteile.  Aber das Fest war natürlich sehr Reizvoll.  Neben den üblichen Ständen um die Tempel herum, gab es dieses mal auch viele Zelte und kleine Bühnen mit Vorführungen, außerdem ein Festzug der in mehrere Abschnitten stattfand.

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Der Ort war dieses mal überlaufener als er sowieso schon ist. Aber zum Glück ging das Fest über mehrere Tage und ich entschied mich in meiner Planung bewusst für einen Tag innerhalb der Woche . So gab es auch durchaus ruhigere Ecken um die Tempelanlage herum wo man etwas entspannen konnte. Anschließend habe ich die Gelegenheit mal genutzt um den Stadtteil Asakusa genauer unter die Lupe zu nehmen. Dabei sind mir die viele Gassen und engen Einkaufspassagen aufgefallen die mich ein wenig an den türkischen Bazar in Istanbul erinnert haben. Natürlich habe ich auch einen kurzen Abstecher zum Sky Tree Fernsehturm gemacht, um ihn mal aus der nähe zu sehen. Unterwegs sieht man auch immer wieder diese Waffeleis Geschäfte bei denen man frische Waffeltaschen mit Eisfüllung bekommt. Kann ich nur empfehlen :).  Was ich nicht unbedingt empfehlen kann sind die teuren Souvenir Läden in Asakusa. Da sollte Ihr lieber woanders schauen. Ich wollte mir zum Beispiel Kühlschrank Magnete kaufen und habe etwas zu viel bezahlt wie ich im nachhinein festgestellt habe. Aber man kann natürlich auch Glück haben und dort etwas günstiges finden.

Da es noch früh war, bin ich vor dem Heimweg auch noch einmal kurz nach Ueno gefahren und habe mir bei Ameyoko (eine Einkaufstr.) noch etwas Obst geholt und mich anschließend im Ueno Park etwas ausgeruht.  Aufgrund der kurzen Distanzen bilden die 3 Stadteile eine klasse Tagesroute.

Shibuya / Yoyogi Park / Tokyo Mosque

Meine Reiseplanung ließ mir leider keine andere Wahl als meinen Tag in Shibuya auf einen Samstag zu verlegen.  Ich hatte schon damit gerechnet das Shibuya total überlaufen sein wird, aber was ich sah hat mich wirklich aus den Socken gehauen.

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OMG 😀

Man musste sich regelrecht durch die Menschenmassen durchquetschen.  Der kleine Platz um die  Hachiko Statue war total überfüllt und die vollen Raucherstände in der nähe haben auch nicht gerade für eine bessere Luft gesorgt. Da ich im letzten Jahr bereits in Shibuya war aber Jetlag geplagt durch die Gegend geirrt bin, wollte ich es dieses mal entspannter nachholen. Leider war es  an diesem Samstag auch noch relativ schwülwarm. Optimal für eigentlich für einen Ausflug ins Grüne, aber in Shibuya war es einfach nur stickig und wenig genießbar. Letztendlich sollte man sich seine Highlights wie Tagesausflüge nicht an einem Samstag legen. Shibuya war mir aber nicht sonderlich wichtig und daher war es ok. Leider war es in den Geschäften teilweise auch sehr warm da bei einigen die Klimaanlagen noch nicht liefen.

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Was war denn da los ? Otaku Alarm..

Nach einem kleinen Bummel durch Shibuya, einer Unterhaltung mit einem Dönerverkäufer und einen Philippinerin die Spenden für Weisenkinder in Ihrer Heimat sammelte, machte ich mich auf die Socken in Richtung Yoyogi Park und Tokyo Moschee.

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Unterwegs noch eben ein Foto vom neuen Honda Fit (Jazz) gemacht. Erscheint Herbst 2015 in Deutschland

Ich hätte auf den Rat hören sollen nicht zu Fuß dorthin zu gehen.  2.8 Km sind dann doch nicht in 5 Minuten abgelaufen.  Im Yogogi Park angekommen war ich dann auch wirklich erschöpft. An dieser Stelle kann ich nur sagen das man unbedingt unnötige Fußwege vermeiden  sollte, da man sowieso permanent zu Fuß unterwegs ist und es totale Energieverschwendung ist.

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Der Yoyogi Park ist nicht mit einer japanischen Gartenanlage zu verwechseln. Es ist wirklich nur ein einfacher aber sehr großer Park . Neben Einheimischen trifft man hier auch auf sehr viele Touristen. Einige davon traf ich später in Shibuya wieder :D.

Nach einer verdienten Ruhepause ging es weiter zur Tokyo Camii oder auch Moschee. Vom Yoyogi Park aus war das auch wieder ne ganze Ecke bist dorthin. Aber diese mal war die Route interessanter und führte mich durch japanische Wohngegenden.

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Die Moschee wurde 1938 von tatarischen Emigranten gebaut. 1986 wurde die Moschee wegen starker Bauschäden abgerissen und 1998-2000 von der Türkei im osmanische Stil neu erbaut.

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Optisch vor allem von innen auf jeden fall ein Hingucker. Die meisten Besucher der Moschee waren Emigranten, vermutlich aus Umliegenden Muslimischen Ländern. Außerdem auch neugierige Japaner .

 

 Ginza / Roppongi Hills

Sonntagsbummel in Ginza ? Warum nicht wenn die Geschäfte alle geöffnet sind dachte ich mir. Dieser Stadteil hat wirklich einen guten Ruf bei den Japanern und scheint ziemlich beliebt zu sein. Im Grunde genommen ist es eine Edel-Flaniermeile ähnliche wie die Königsallee in Düsseldorf, allerdings in etwas anderen Dimensionen. Uniqlo ist einer der wenigen Läden dort bei denen ich mir etwas leisten hätte können :D. Selbst dieser hatte 11 Etagen voller Auswahl an Bekleidung. Ich kann den Laden jeden ans Herz legen der günstig und gut einkaufen möchte. Ansonsten gibt es dort halt alle Edelmarken die man sich nur vorstellen kann.

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Na ja irgendwann hatte ich dann genug gesehen ohne auch nur einen Bruchteil wirklich gesehen zu haben :D.  Bevor ich Ginza verlassen habe machte ich aber noch einen Abstecher in den Elektro Fachmarkt BIC Camera. Dort gab es ein Angebot auf die PS4. Abzüglich Tax und 5% Nachlass umgerechnet 270 Euro. Dank des Universal Netzteil brauchte ich nur noch einen Euro Stecker und könnte die PS4 in Deutschland betreiben. Ich überlegte nicht lange und schlug zu. Der Karton musste allerdings in Japan bleiben :). In Akihabara werdet Ihr sicher auch günstig eine gebrauchte bekommen was mein eigentliches Vorhaben war. Aber das Angebot bei Bic Camera hat mich überzeugt.

Nach einem kurzen Abstecher im Hotel ging es weiter nach Roppongi Hills zum Mori Tower. Der Mori Tower ist 238 m hoch und hat 54 Stockwerke und beherbergt Cafes, Restaurants ein Kino sowie ein Museum und einiges mehr.  Mein Interesse galt aber der Aussichtsplattform auf dem Dach. Von dort aus soll man einen atemberaubenden Blick auf die Skyline von Tokyo erhalten. Ich besorgte mir also ein Ticket welches auch neben der Aussichtsplattform eine Star Wars Ausstellung auf der obersten Etage beinhaltete.

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Der Mori Tower

Angekommen auf der obersten Etage und ein paar Fotos später, ging es weiter nach oben auf die Aussichtsplattform. Wie man auf den Fotos sieht hat man von hier aus übrigens einen perfekten Blick auf den Tokyo Tower einer Nachbildung des Eifelturms.

Auf der Aussichtsplattform dann war der freie Ausblick wirklich gigantisch. Mans sollte sich aber eine Jacke mitnehmen da es dort oben ziemlich windig ist.

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Hier oben konnte man übrigens auch ein Foto mit Darth Vader persönlich schießen, aber die Schlange war ziemlich lang :). Also verzichtete ich.

Anschließend verließ ich den Mori Tower und wollte mir auch noch ein Bild vom Stadtteil Roppongi selbst machen. Von Japanern selbst habe ich bisher nur negatives über Roppongi gehört.  Es ist vor allem ein Ort des Nachtlebens und der Touristen. Hier befindet sich auch eine Amerikanische Kaserne. Nach den kurzen eindrücken die ich hier gewonnen habe, konnte ich nicht verstehen wieso hier in sämtliche Foren Roppongi angepriesen wird. Für mich war es ein Niveauloses verruchtes Loch. Eine Mischung aus Vergnügungsviertel und Rotlichtmilieu. Frauen werden dort überall angequatscht und belästigt.

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Anständige japanische Frauen werden sich wohl kaum hier aufhalten. Ich kann auch keiner Frau empfehlen diesen Ort allein aufzusuchen. Zumindest nicht Abends. Also wer wegen so etwas nach Japan fliegt, weil er gehört hat hier suchen unanständige Japanerinnen Sex mit Gaijins, der kann auch gleich nach Thailand fliegen.

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Es gab aber auch noch etwas positives 😀

Aber gut es soll hier auch ein paar wirklich gute Shows geben, aber trotzdem ist das kein Stadtteil zum wohlfühlen.

 Disney Sea (Disneyland)

Jeder der mal nach Sehenswürdigkeiten und Attraktionen in und um Tokyo gesucht hat, wird feststellen das es dort so einige Freizeitparks gibt. Disneyland ist natürlich Weltbekannt und wer noch nie dort gewesen ist kann das ja auch gleich mit einem Japan Aufenthalt verbinden. Man kann natürlich auch die anderen Freizeitparks besuchen wie zum Beispiel das Fuji-Q Highland . Ich denke jedes hat seine eigenen Schwerpunkte. Bei Disneyland war ich mir anfangs nicht sicher da ich die Befürchtung hatte es wäre vielleicht mehr für Kinder konzipiert. Aber in Tokyo gibt es neben Disneyland ja auch noch Disneysea . Beide Parks sind eigenständig aber liegen gleich Nebeneinander. Das Disneysea ist auch für Erwachsene sowie für die ganze Familie geeignet habe ich mir sagen lassen. So war es dann auch.  Außerdem hat man in so einem Freizeitpark auch mal die Möglichkeit Japaner weit weg von Ihrem Alltag auch mal privat zu erleben.

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Nachdem ich mich also für das Disneysea entschieden hatte,  war ich bei dem Laden in dem ich schon einmal Geld gewechselt hatte. Es war auch eigentlich gleichzeitig ein Ticket Büro. Zum Beispiel konnte man dort Baseballkarten kaufen. Neben dem günstigen Wechselkurs, fiel mir auf das es dort auch Tickets für das Disneysea gab. Die Tickets haben dort auch noch 500 Yen weniger gekostet. Also wenn Ihr öfter Geld wechseln müsst statt es abzuheben oder Karten für Veranstaltungen braucht ( Zum Beispiel, Kabuki, Baseball, Sumo oder sonstiges) dann sucht euch auf jeden fall so ein Ticket Laden. Da kann man einiges sparen und kann sich auch noch Ideen für die nächste Unternehmung holen.

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Zurück zum Disneysea.  Wer im Disneysea die Hoffnung hat das es viele Wasserbahnen gibt bei denen man sich erfrischen kann und allgemein alle Attraktionen mit Wasser zu tun haben wird ein wenig enttäuscht sein. Die größte Attraktionen ist eigentlich die fahrt zum Mittelpunkt der Erde sowie der Terror Tower. Mittelpunkt der Erde hat es mir persönlich ziemlich angetan. Allerdings sind die Wartezeiten auch extrem. Daher solltet Ihr auf keinen fall am Wochenende dort vorbeischauen. Wenn Ihr also bei Disneysea seid, lauft erst einmal zum Mittelpunkt der Erde und zieht euch ein Ticket. Auf dem Ticket steht eine Uhrzeit drauf. Wenn Ihr mit dem Ticket zu dieser Uhrzeit kommt, müsst Ihr auch nicht warten. Bei den anderen Attraktionen habe ich gewartet, da dort die Wartezeiten akzeptabel waren. Mittelpunkt der Erde kam bei mir ganz zum Schluss, da zwischen dem Zeitpunkt an dem ich das Ticket gezogen hatte und dran kam ca. 5 Stunden vergangen sind :D. Was ich auch ganz gut fand war Indiana Jones. Allerdings sind die Fahrten wirklich sehr kurz.  Was die Gestaltung des Parks angeht, habe ich noch nie etwas schöneres gesehen. Der Park ist nach Themen unterteilt und mit viel liebe zum Detail gestaltet. Die Architektur ist einfach unglaublich. Ein künstlicher Vulkan der Feuer spuckt oder ein riesiger  Maya Tempel . Wirklich grandios. Man sollte auf jeden fall viel Zeit nehmen. Ich habe es leider nicht geschafft alles an zu testen war aber trotzdem sehr begeistert und zufrieden.

 

Harajuku / Shinjuku

In Verbindung  mit Shibuya hört man auch oft von Harajuku. An dem Tag den ich in Shibuya verbracht habe blieb mir leider keine Zeit mehr für Harajuku. So entschied ich mich diesmal Harajuku mit Shinjuku zu verbinden.  Harajuku ist sehr beliebt bei Jugendlichen und Cosplayern habe ich immer wieder gelesen.  Die Jugendlichen konnte ich bestätigen, aber auch andere Gruppen von Menschen die einfach nur einkaufen möchten sowie natürlich viele Touristen. Die Cosplayer haben wohl einen speziellen Treffpunkt der an den Yoyogi Park angrenzt, aber der Sache bin ich nicht weiter nachgegangen. Angekommen in Harajuku war das erste was ich sah auch gleich die Einkaufsstr. Takeshita-dōri.

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Einer der bekanntesten Shops dort ist der Daiso 100 Yen Shop. Ähnlich wie im 1 Euro Shop in Deutschland gibt es dort eine Menge unbrauchbares, daneben aber auch halt typisch japanisches. Der Shop ist auf jeden fall interessant und für den ein oder anderen wird sicherlich was dabei sein.  Ansonsten werdet Ihr dort sicher ein Mitbringsel für Freunde finden.

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Neben vielen weiteren Shops und gefühlten 10 Crêpes Läden die ich dort gesehen habe, bin ich weiter runter zur Omotesando, einer weiteren Str. mit Geschäften, Cafes etc..  Dann habe ich mir auf Japan-Guide 2 Läden rausgesucht die mein Interesse geweckt haben. Der eine war Oriental Bazaar, wobei ich immer noch nicht begreife was es mit oriental zu tun hat. Auf jeden fall gibt es dort die besten und hochwertigsten japanischen Souvenirs die ich bisher in Japan gesehen habe. Der Laden ist wirklich klasse und die Preise wirklich ok. Ich habe mir dort einen schönen Yukata sowie Tee Tassen gekauft. Hat sich auf jeden fall gelohnt und ich würde es jedem Empfehlen den Laden aufzusuchen. Danach bin ich noch ins Kiddyland einfach aus Neugierde :D. Dort gab es wirklich viel cooles Spielzeug und verdammt viel Auswahl. Mir persönlich gefallen die japanischen 3D Papier Puzzle sehr die ich auch schon in anderen Läden gesehen habe.

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Es gibt auch noch viele andere interessante Läden aber da schaut Ihr am besten selbst. Nach einer kurzen Pause und einmal Crêpes mit Erdbeere ging es dann weiter nach Shinjuku :D.

Bevor es nach Harajuku ging war ich schon kurz in Shinjuku und habe eine kurz Tour durch die Stadt gemacht.

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Godzilla 😀

Wieder in Shinjuku angekommen war mein Ziel aber dieses mal Kabukicho dem Vergnügungsviertel von Shinjuku.

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Einige bunten Straßen voller Geschäfte und Menschen später landete ich in etwas engeren Gassen mit Bars und spätestens als ich die 2 leicht bekleideten Japanerinnen gesehen habe, die vor einem Laden standen, wusste ich das ich richtig sein muss.  Mein Ziel war das berühmte Robot Restaurant.

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Tatsächlich bin ich doch daran vorbei gegangen ohne es gesehen zu haben. Wo hatte ich nur meine Augen :D.  Kurze Zeit später stand ich dann vor dem Restaurant und musste mit großer Enttäuschung feststellen, das es ausgerechnet an diesem Tag geschlossen ist.  Eine Fehler in meiner sonst guten Planung. Da ich die restlichen Tage fest verplant hatte, fand ich mich damit ab.

Geschlossen 🙁

 

Nikko

„Nikko wo minakereba kekko to iu na“ („Sage nicht ,kekko‘ (prächtig) bevor du nicht ,nikko‘ gesehen hast“).
So lautet ein japanisches Sprichwort, welches auch heute noch zutrifft.

Davon wollte ich mich selbst einmal überzeugen :). Anlass genug für einen Tagesausflug. Da Nikko nicht unbedingt wenig zu bieten hat, habe ich mich vorher etwas genauer informiert was ich dort genau sehen möchte. Wenn man möglich viel sehen möchte ohne sich dabei zu hetzen, sollte man schon eine Übernachtung in Betracht ziehen. Dann könnte man  einen Tag lang in Ruhe die Schreine und Tempel ansehen und am nächsten Tag die Wasserfälle und Seen. Oder einfach dazwischen wandern (Senjogahara Marshland).

Ich hab mich für eine Kombination aus beiden entschieden wobei ich vieles streichen musste. An diesem Tag habe ich auch meinen Rail Pass das erste mal benutzt. Es gibt wohl eine angenehmere Alternative als mit den JR Zügen nach Nikko fahren aber auch mit der JR Line war die Strecke nach Nikko absolut ok.  Diejenigen die keinen Railpass haben sollten sich auch mal zwecks Nikko Pass infomieren. Denn am Ende haben mich die Busverbindungen innerhalb von Nikko  schon so einiges gekostet.

Angekommen am Bahnhof Nikko ging es erst einmal durch die kleine Stadt in Richtung Toshugu Schrein Anlage.

Honda hv-r 2015

Na wenn das nicht der neue Honda HV-R ist. Soll im Herbst 2015 in Deutschland erscheinen

Leider war das Wetter ein wenig Bewölkt. Zwischendurch war es sonnig. Aber gerade in Nikko sollte man vielleicht darauf achten dass das Wetter sehr gut ist. Ich hatte leider nicht mehr den Luxus mir einen anderen Tag zu suchen. Nikko ist höher gelegen und dort war es dann gleich auch kälter und etwas nebelig.  Also nicht wundern wenn Ihr nach Nikko kommt und das Frühlingswetter plötzlich in Herbstwetter umschlägt :D.

Shinkyo Bridge Toshugu Schrein

Shinkyo Bridge / Toshugu Schrein

Angekommen an der Shinkyo Brücke ging es dann weiter hoch zum Toshugu Schrein. Die Anlage gehört meiner Meinung nach mit zu dem besten was ich bisher gesehen habe. Die Holzschnitzereien sind ein echter Hingucker. Der Elefant und die 3 weltbekannten  Affen sind super erhalten . Hinzu die einzigartige Lage und schöne Natur. Ihr solltet auch unbedingt einen Guide oder sonstige Literatur dabei haben um einfach mal Hintergrund Informationen zu dem Schrein nach zu lesen. Der Wikipedia Artikel zum Toshugu Schrein tut es auch schon. So macht das ganze gleich mehr Spaß. Woher soll man zum Beispiel sonst wissen das einige der Gebäude früher Pferdestelle waren oder wo  das Grab des Shogun Tokugawa ist :D.

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Nach dem Toshugu Schrein hätte ich zwar gerne noch das Mausoleum (Taiyuinbyo) oder den Rinnoji Temple besichtigt  aber entschied mich aus Zeitgründen dagegen und stattdessen dafür zum Kegon Wasserfall zum See Chuzenji zu fahren. Es ging also wieder runter zur Shinkyo Brücke in dessen nähe sich eine Bushaltestelle befindet. Der Bus fuhr ca. eine halbe Stunde zur Haltstelle Chuzenji Onsen (Vorsicht vor den Makaken Affen, Lebensmitteltüten in euren Rücksäcken lassen). Von dort aus ging es dann schnell zu Fuß zur Kegon Wasserfall Aussichtsplattform.

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Die Aussichtsplattform hat mehrere Ebenen, die ich allerdings nicht bestiegen habe. Nach dem ich mich satt gesehen habe ging es weiter zum See Chuzenji .

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Spontan entschied ich mich dort für eine Rundfahrt auf dem See. Die Rundfahrt selber war sehr schön jedoch war das Wetter nicht ganz Ideal und windig. Die Sicht war deswegen auch nicht immer die Beste.

Nach der Rundfahrt wurde es langsam spät und ich entschied mich auf den Heimweg. Ich wäre gerne noch zum Yumoto Onsen gefahren. Eine japanische Verkäuferin in Nikko hatte es mir ans Herz gelegt und meinte ich solle auf jeden fall den Food Onsen dort ausprobieren. Leider hat die Zeit dieses mal nicht mehr gereicht und außerdem hatte ich aufgrund des Wetters keine Lust mehr. Aber ich finde es nicht schlimm das ich nur einen kleinen Teil von Nikko gesehen habe. Es war auf jeden fall Sehenswert und falls ich noch einmal nach Nikko kommen sollte, gibt es immer noch vieles zu Entdecken.

Kyoto

Bei meinen Recherchen die der letzten 2 Jahre bekam ich immer wieder mit, das die meisten Japan reisenden neben Tokyo auch die Kaiserstadt Kyoto besuchen. Dies scheint eine Standardroute zu sein. Man sagt das Tokio selbst nicht repräsentativ für Japan sei und man sich in Kyoto noch weitere Eindrücke holen könne. Außerdem hat die Region Kansai in der Kyoto liegt, auch einiges mehr zu bieten als nur Kyoto.  Neben der Metropole Osaka gibt es dort zum Beispiel auch noch Nara oder Kobe. Außerdem bekommt man die Möglichkeit mal die Strecke von Tokio nach Kyoto mit dem Hochgeschwindigkeitszug „Shinkansen“ zu testen. Hier hat sich auch der Railpass auch erst ausgezahlt.

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So fuhr ich also mit dem Shinkansen nach Kyoto und machte mich auf zu meinem Hotel welches nur 5 Minuten Fußstrecke von Bahnhofe Kyoto entfernt liegt. Später hat sich gezeigt das es ganz Hilfreich ist ein Hotel in der nähe des Bahnhofs zu haben.  Viele Verbindungen auch innerhalb von Kyoto sind am besten über diesen Bahnhof erreichbar. Ihr solltet euch aber auch mit dem Gedanken anfreunden das anders als in Tokyo hier auch öfter Busfahrten auf euch zu kommen. Falls Ihr mehr auf Nachtleben steht solltet Ihr euch vielleicht besser ein Hotel in Osaka suchen. Im Osaka sollen auch die Unterkünfte günstiger sein. Da ich jedoch meist den ganzen Tag unterwegs gewesen bin, war ich in der Nacht sowieso mit meinen Kräften am Ende. Trotzdem kann man in Kyoto sich am Abend bis in die Nacht auch die Zeit super in Pontocho vertreiben.

Dort gibt es einer Promenade mit vielen Restaurants und Cafes. Erinnerte mich ein wenig an die Düsseldorfer Alstadt. Dort hat es mir wirklich sehr gut gefallen und ich würde es jedem als Abendaktivität empfehlen .

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Kyoto hat kulturell wirklich extrem viel zu bieten. Wenn man nicht viel Zeit hat sollte man sich vorher darüber Gedanken machen was man in Kyoto überhaupt sehen möchte. Kyoto ist die Tempelstadt schlechthin, ich bin aber jemand der auf Abwechslung steht. Eine Mischung aus Tempeln, Palästen, Natur und Stadtbummel halte ich für ausgewogen :D.  Na ja die Qual der Wahl und irgendwie hat jeder eine andere Vorstellung von dem was er sehen will. Daher ist es schwierig zu sagen was das beste für einen ist.

So entschied mich für meine erste Tagestour für Arashiyama (West Kyoto) . Es ist ein grüner wirklich sehr schöner Ort mit einem Fluss, schönen Tempeln, eine kleine hübsche Hauptstr. mit vielen kleinen Geschäften und Restaurants die auch vegetarische Speisen anbieten.  Außerdem einen Affenpark und einen Bambuswald. Quasi alles was das Herz begehrt.

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Tenryuji Temple

Hier kann man wunderbar entspannend einen ganzen Tage verbringen ohne sich zu stressen. Ihr könnt euch ein Fahrrad leihen und damit die Gegend erkunden. Der Ort ist auch nicht so überlaufen wie andere Orte.  Wenn Ihr dort ankommt findet Ihr wie in viele anderen Touristischen Orten eine kleine Übersichtskarte zu mitnehmen (Meistens an Bahnhöfen) . Diese auf jeden fall mitnehmen!

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Mein nächster Tagesausflug führte mich zum bekanntesten Tempel in ganz Kyoto, dem Kinkakuji (Golden Pavilion) in Nordkyoto. Eigentlich hatte ich etwas anderes vor da ich keine Lust auf Menschenmassen hatte, aber ich wollte mir dann doch nicht nehmen lassen das Kinkakuji das in aller Munde ist mir einmal näher anzusehen. Es gehört eigentlich zum Pflichtprogramm, doch gehöre ich nicht zu den Leuten die auf Pflichtprogramme stehen.

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Kinkakuji

Nach einer gefühlten Ewigkeit mit dem Bus war ich dann endlich angekommen. Eintritt bezahlt, von einem der Aufseher auf eine Plattform gelotst von der man das Kinkakuji aus der Ferne gemeinsam mit einer Horde Touristen betrachten kann. Dort war es so eng das es sogar schwierig war ein Foto zu machen. Na gut man muss sagen der Tempel selbst ist schon Atemberaubend schön und zieht einen in seinen Bann. Er ist perfekt in seine Umgebung integriert. Danach läuft mein einmal um die Anlage rum auf der sich der Tempel befindet. Man ist ca. in 5 Minuten mit allem durch. Mehr gibt es dort auch nicht und die Anlage selbst liegt in einem ziemlich städtischen Ort und nicht mitten in der Natur wie man sich das vielleicht vorstellt. Dort gibt es sonst wirklich nichts besonderes. Man kann dann als nächstes zum Beispiel  weitere Tempelanlagen in der nähe besuchen. Ich hab anschließend noch den Ninnaji Tempel besucht, aber dieser hat mich nicht wirklich aus den Socken gehauen.

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Ninnaji Tempel

Wer spätestens jetzt immer noch nicht die genug hat, kann noch  weiter und  Ryoanji sowie Daitokuji Tempel besuchen. Ich hatte erst einmal genug.  Im Verlauf des Tages  habe ich noch einen Abstecher nach Gion gemacht. Das sogenannte Geisha Viertel. Dort gibt es viele hochwertige Restaurants, Kabuki Shows und Geisha Vorführungen. Das besondere an dieser Gegend ist auch das hier alle Gebäude traditionelle Bauten sind und einen Eindruck vom ursprünglichen Japan wieder geben. Gion solltet Ihr euch auf jeden fall ansehen und von dort könnt Ihr weiter zu Pontocho was ich in meiner Einleitung zu Kyoto beschrieben habe.

NARA

Ein weiterer Ausflug von Kyoto aus führte mich in die Stadt Nara . Am Bahnhof angekommen ging es erst einmal durch die Einkaufstr. mit vielen Restaurants und wirklich tollen Souvenir  Läden. Auf der Str. befindet sich auch ein Obsthändler der das Obst an einen offenen Stand verkauft. Holt euch dort auf jeden fall einen der echt leckeren Äpfel. Am Ende der Einkaufstr. befindet sich der Eingang zum Nara Rehpark. In dem Park sind dutzende freilaufende Rehe die zum Füttern und Streicheln einladen.

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Der Park ist wirklich sehr weitläufig und man kann dort auch Futter für die Rehe kaufen. Ich hatte aber das Gefühl das der Rest meines Apfels für die Rehe eine willkommene Abwechslung gewesen ist. Er wurde sofort verschlungen.

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Meine Wenigkeit 😀

In dem Park kann man wirklich wunderbar Zeit verbringen und auch entspannen. Anschließend  habe ich mich auf die Socken zum Todaiji Tempel gemacht der direkt an dem Reh park angrenzt.

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Todaiji Tempel

Als nächstes habe ich mich auf dem Weg zum Kasuga Taisha Schrein gemacht der sich ebenfalls auf dem Parkgelände befindet. Allerdings sind es schon einige Schritte bis dorthin. Wenn man mit dem Park und der Anlagen durch ist, war man dann auch ne ganze Weile auf den Beinen .

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Der Park scheint auch für Hochzeitsfotos sehr beliebt zu sein.

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Kasuga Taisha Schrein

Es wurde langsam spät und ich war auch schon ganz schön erschöpft. Eigentlich hatte ich vor auf dem Rückweg nach Kyoto in Richtung Uji noch den Fushimi Inari Taisha Schrein zu besuchen. Doch leider habe ich das nicht mehr geschafft. Auch Uji wurde mir empfohlen. Dort soll es tolle Anlagen geben. Hätte ich also noch einen weiteren Tag gehabt wäre das mein nächstes Ziel gewesen.  Außerdem soll ich ein Tagesausflug zum Tempelberg Koyasan auch sehr lohnen. Falls Ihr also mal dort sein, solltet Ihr diese Ausflugsziele berücksichtigen.

Am nächsten Morgen ging es dann für mich dann auch wieder zurück nach Tokio. Das war dann auch gleich mein letzter Tag vor meinem Heimflug. Für diesen letzten Tag habe ich dann ein Zimmer für eine Nacht in der nähe der Tokyo Station gemietet. Von dort aus kommt man auch mit dem Narita Express wieder schnell zum Flughafen. Den letzten Tag nach der Anreise in Tokio und Check in im Hotel, verbrachte ich auf der künstlichen Insel Odaiba auf der ich 2014 schon einmal gewesen bin.

Odaiba

Am letzten Tag noch ein wenig Shoppen, bummeln und Unterhaltung. Außerdem ein kleiner Strand. Odaiba hat wirklich einiges zu bieten und bereits bei meinem letzten Besuch hier konnte ich mir nicht alles ansehen, hatte den Ort aber positiv in Erinnerung. Ich möchte jetzt auch nicht auf zu viele Details im Bezug auf Odaiba eingehen, da ich das im Reisebericht 2014 noch machen werde, den ich bisher leider nicht fertig geschrieben habe….

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Neben Odaiba Decks und Aquacity habe ich dieses mal mir auch  Diver City Toyko von innen angesehen . Neben vielen Geschäften gibt es auf der obersten Etage auf eine Arcade Spielhalle. Diese ist wirklich toll gewesen.

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Hier zeigt einer sein können.

Nach einem kurzen Abstecher in Venus Fort einer weiteren Einkaufsmeile, bin ich dann am Abend zurück vor das Diver City Tokyo. Der Riesen Roboter aus der Serie Gundam war dieses mal beleuchtet und im Hintergrund lief eine Folge auf der Fassade des Diver City. Cool war auch das der Roboter interagierte und seinen Kopf bewegen konnte.

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Hier habe ich einen schönen letzten Tag verbracht. Bei meiner Reise durch Tokio wurde mir von Einheimischen immer wieder Odaiba empfohlen, da die Japaner in Ihre Freizeit wohl auch sehr gerne sich dort aufhalten.

 

Hiermit kommen wir zum Schluss meines Reiseberichtes. Vermutlich werden sich einige Fehler eingeschlichen haben, die ich aber bei Aktualisierungen korrigieren werde.

Ich hoffe der Reisebericht hat euch gefallen und Ihr werdet hoffentlich bei einer eigenen Japanreise durch ihn profitieren. Letztendlich kann man nie gut genug vorbereitet sein, aber man kann zumindest versuchen so gut wie möglich zu planen.

Über Lob und Tadel würde ich mich in Form von Kommentaren freuen!

 

3 Gedanken zu „Reisebericht 2015

  1. Roman

    Ein Interessanter und Informativer Reisebericht.
    In nur 2 Wochen hast du wirklich vieles besucht und besichtigt.
    Für mich wäre es wohl zu stressig geworden… liegt wohl an meinem Alter :D.

    Das du Dir eine Yukata gekauft hast finde ich richtig geil 🙂 das kommt ebenfalls auf meine Liste.
    Sowie die Crêpes mit Erdbeeren.
    Schade das du nicht in einem Onsen halt gemacht hast, das hätte mich noch Interessiert.
    Danke Dir für deine Mühe und den vielen Bildern

    Gruß
    Roman

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  2. Thomas

    Klasse Beitrag und sehr interessant. Ich hätte mir an deiner Stelle bei dem guten Angebot auch eine PS4 direkt mitgenommen. Ein solcher Besuch in Japan ist wahrlich ein ganz besonderes Erlebnis und wird dich sicherlich ein Leben lang begleiten.

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    1. rdm Beitragsautor

      Hi Thomas,

      freut mich das der Bericht dir gefallen hat.
      Mag sein das man die PS4 hier mittlerweile auch günstiger kriegt, aber cooler ist doch wenn man sich auf dem Mutterland gleich eine mitbringt :D.
      Ich bin super zufrieden mit der Kiste.

      gruß
      rdm

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